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Das Klima- Von Schnee zu Sonne
Temperaturen unterscheiden sich je nach Region und Jahreszeit. Im hohen Norden liegt die Temperatur nur für wenige Monate im Jahr über dem Gefrierpunkt Im Süden, eines 300 km breiten
Streifens entlang der Grenze zu den USA, wo die meisten Kanadier leben, dauert der Winter höchstens 5 Monate und der Frühling ist mild, der Sommer heiß und der Herbst angenehm frisch.
Aber nicht allein der Wechsel der Jahreszeit spielt eine Rolle. Die vorherrschend von W nach O strömenden Luftmassen werden unterbrochen, wenn im Winter kalte, trockene Luft hereinströmt und wenn im Sommer warme, trockene
Luft von Süden herströmt. Hinzu kommen meteorologische Einwirkungen durch das Hochgebirge, die weiten Ebenen und die großen Wasserflächen.
Die Westküste von British Columbia weist Kanada gemäßigtes Klima auf. In den größten Städte dieser Provinz sind die Winter mild und reich an Niederschlägen; Der Sommer ist
angehnem warm und trocken. Das Küstengebirge und die Rocky Mountains (Kordillen) hindern die feuchtwarme Pazifikluft daran in die Prärieprovinzen zu gelangen. An den Westhängen kommt es, weil die feuchte Luft entlang der
Berghänge aufsteigt und sich dabei abkühlt, zu großen Niederschlagsmengen, die in den Niederungen als Regen und in den höheren Lagen als Schnee fällt. In die Täler, die zwischen Gebirgsketten liegen,
gelangt Niederschlag und es ist dort im Sommer warm oder sogar trockenheiß.
In der Prärie
(erstreckt sich von den Rocky Mountains nach Osten bis zu den großen Seen) sind die Niederschlagsmengen relativ gering. Die Sommer sind heiß und die Winter sind meistens kalt. Heute ist die kanadische Prärie eine der
wichtigsten Getreideanbaugebiete der Welt ist und dazu beigetragen haben die Frühlingsregen und das trockene Herbstwetter. Hier gibt es allerdings aber auch Winderosionen, Dürren, schwere Gewitter, Hagelschlag und vorzeitige
Herbstfröste wovor die Landwirtschaft ausgesetzt ist. Aber es gibt auch eine markante Besonderheit im Präriewinter: Der "Chinook". Es ist ein warmer, gewöhnlich trockener Fallwind, der, wenn er von den Rocky
Mountains herunterfegt, an einem einzigen Tag Temperatursprünge von bis zu 16°C bewirken kann. Er tritt im Süden von Alberta auf.
Beim St. Lorenzstrom und bei den großen Seen
fällt im Winter viel Schnee. Hier dauert der Sommer am längsten und die Luftfeuchtigkeit ist höher als in irgend einer anderen Region in Kanada. Die landwirtschaftlich am besten nutzbare Region, ist durch die reichlich,
kaum variierende jährliche Regenmenge entstanden. Die Durchschnittstemperaturen von ca. Mitte Juni bis ca. Mitte September, liegen bei 20°C. Es kommen aber auch Hitzewellen mit Temperaturen von bis zu 30°C vor.
Der Herbst hat sonnige Tage und kühle Nächte.
Von kontinentalen Luftmassen und vom Atlantik heraufziehende Luftströmungen beeinflusst, weist die Atlantikregion
das unbeständigste Klima des Landes auf. Wenn vom Atlantik kommende Stürme die arktischen Luftmassen verdrängen, können die Durchschnittstemperaturen stark schwanken. Im Frühling und im Frühsommer bilden sich häufig Nebel und die Durchschnittstemperaturen im wärmsten Monat (Juli) liegen bei 19 bis 18°C.
Meist liegt ein halbes Jahr Schnee im Norden, wo sich der borealer Wald über das ganze Land erstreckt. Nur 2 Monate im Jahr sind hier frostfrei und es fällt nur wenig Niederschlag,
mit Ausnahme von Labrador, wo sich der Einfluss von den Atlantikstürmen bemerkbar macht. Jenseits der Baumgrenze (weiter im Norden), beginnt die Arktis. Nur wenige Wochen sind hier die Temperaturen über dem Gefrierpunkt.
Unter der Vegetation, die hier im Sommer wächst, herrscht ab 1 Meter Dauerfrost.
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